Der Ablauf der ´Kreuzigung´ von Jesus von Nazareth.


Aus unserer Sicht und nach unserer Recherche sind alle bisherigen Darstellungen und Beschreibungen der HInrichtung bzw. Kreuzigung von Jesus von Nazareth falsch – und dies seit Jahrhunderten. Wir zeigen den möglichen und wahrscheinlichen Ablauf der Hinrichtung aus Sicht der römischen Exekutoren.

Unser Beitrag zu Ostern 2020: Wie könnte die Kreuzigung von Jesus 30-33 nach Christus in Jerusalem tatsächlich abgelaufen sein? Dies ist seit fast 2.000 Jahren ein – nach wie vor nicht geklärtes – Thema für die Forschung. Die Bibel gibt im „Neuen Testament“ grundsätzliche Informationen hierzu. Der genaue Ablauf wird aber nicht beschrieben. Wir rekonstruierten den möglichen Ablauf dieser Kreuzigung aus römischer Exekutoren-Sicht. Wie könnte diese vorgegangen sein? Möchte man eine Person an einem Querbalken hängend, zusammen rund 100 kg, hochziehen? Und wie hochziehen? Möchte man die nackten Füße eines „Hochverräters“ anfassen? Wie will man die Füße eines Menschen übereinander nageln?

Unser Fazit:
Unsere Version ist ein neuer Beitrag zur Kreuzigung Jesus´ – und vieler anderer Gekreuzigten der römischen Zeit. Für die Römer wäre unsere Version leichter durchzuführen gewesen.

Wir möchten den Blick auf die Höhe der seitlichen Fuß-Annagelung legen: über diese (variable) Höhe konnten man die Qualen des Gekreuzigten (um Tage) verlängern oder verkürzen. Im Fall von „Jesus von Nazareth“ musste dieser am gleichen Tag sterben, da ab dem Folgetag auch in Jerusalem das einwöchige „Pessach-Fest“ gefeiert wurde. Deshalb waren seine Füße hoch am Längsbalken angenagelt.

Der Stamm „Stauros“ steckte zur Warnung und Abschreckung immer schon im Boden. Rechts trägt Jesus den Querbalken auf  dem Rücken zur HInrichtungsstätte.

Der Querbalken wurde oben eingehängt. Rechts zwei Soldaten. Diese konnte ohne Leiter oder andere Hilfsmittel die Hände des Verurteilten leicht festbinden – und danach annageln. Aus unserer Sicht wurde weder Jesus alleine noch zusammen mit dem Kreuzgestell hochgezogen. Warum hätten die Römer maximal rund 150 kg hochwuchten sollen? Warum diese Plackerei für eine „Hochverräter“, der die Autorität des römischen Kaisers in Frage stellte? Jesus wurde angenagelt, um ihm den maximal möglichen Schmerz anzutun. Die Vierkant-Nägel reibten am jeweiligen Handnerv.

Über eine kleine Leiter stieg Jesus das Kreuz selbst hoch – oder wurde (zusätzlich) über Seile, die an den Handgelenken hingen, über den Querbalken hochgezogen. Dann erfolge die Annagelung der Hände. Links wird danach der erste Fuß seitlich angenagelt. Rechts das Annageln des anderen Fußes. Die Leiter war hierfür nicht mehr nötig. Dieses seitliche Annageln war für den römischen Exekutor viel einfacher als das „bekannte“ Übereinander-Nageln der Füße. Der römische Annagler hatte hier viel weniger Körperkontakt zu dem verschwitzen, stinkenden und blutverschmierten Füßen des Verurteilten.

Die Kreuzigung ist vollzogen. Jesus hängt frei am Kreuz mit seinem kompletten Körpergewicht. Der Schmerz setzt ein. Das Blut in den Armen sackt nach unten. Die Nägel wurden Jesus nicht durch die Handteller, sondern am Handansatz durch den Vorderarm geschlagen. Eine viel stabilere Stelle. Die Arme wurden in seinem Fall auch in weit gezogen, sondern nahe über dem Kopf angenagelt. Warum? Das Hochziehen zum Luftholen und Atmen-Können war in diesem Fall deutlich schwerer. Der von den Römern gewollte Kreislaufkollaps eher wahrscheinlich.

Links werden die Zugkräfte deutlich, die auf den Körper des Gekreuzigten wirkten. Der römische Exekutor steht zum besseren Größenvergleich rechts neben dem Kreuz. Jesus hing aus unserer Sicht nicht wie in vielen Darstellungen, auch in Filmen, rund 3 Meter über dem Boden.

Der Todeskampf von Jesus beginnt. Durch die hohe Fußnagelung in seinem Fall, die die römischen Exekutoren extra gewählt hatten, war es sehr schwierig bis unmöglich für ihn, sich hochzuziehen. Er verstarb deshalb „schon“ nach sechs qualvollen Stunden. Er musste (aus Sicht der Römer) am gleichen Tag sterben, da am nächsten Tag das einwöchige „Pessach-Fest“, das höchste jüdische Fest, begann. Mit Tausenden von jüdischen Pilgern in Jerusalem. Sein Anblick an einer wichtigen Einfallstraße in die Stadt sollten diesen Gläubigen erspart bleiben. Die Römer wollten Aufruhr unter dieser „kritischen Masse“ an Menschen vermeiden. Unsere Theorie und Behauptung.